kk kulturbüro dr. raimund kast, konzert- und ausstellungsorganisation

“Strings” – unter diesem Titel stehen die Konzerte des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm im Jahr 2019. Präsentiert werden Saiteninstrumente – im Mittelpunkt steht vor allem die zeitgenössische Jazzgitarre, interpretiert von so herausragenden Musikern wir Bill Frisell, Nguyên Lê oder Julian Lage. Aber auch andere Saiteninstrumente vom Cello bis zur Langhalslaute Theorbe werden vorgestellt – gespielt von exquisiten Vertretern aktueller improvisierter Musik!

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Bill Frisell | Foto: Michael Hoefgen

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Nguyên Lê | Foto: Serge Braem

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Erik Friedlander | Foto: Angelo Merendino

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Julian Lage | Foto: Nathan West

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Matthias Schriefl „Shreefpunk + Strings“ | Foto: Julia Wesels

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Adam Baldych | Foto: Bartosz Maz

Jazz in Ulm, Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm, Stadthaus Ulm, STRINGS / Konzertreihe 2019 Renaud Garcia-Fons – Claire Antonini | Foto: Nicola Dattilesi


Bill Frisell Trio
Bill Frisell, git – Tony Scherr, b – Kenny Wollesen, dr
MONTAG, 25. FEBRUAR 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Er zählt zu den ganz Großen der zetigenössischen Jazzgitarrre: Bill Frisell. Seit mehr als drei Jahrzehnten gilt Frisell neben John Scofield und Pat Metheny als einer der prägenden Musiker auf seinem Instrument. Was Frisells Suche in abgelegenen Ecken so interessant macht, ist sein Talent, alte Substanzen zu entschlacken und auf den Punkt zu bringen. Er rückte Ives, Copland, Dylan und Madonna auf den Pelz – lange hatte er es mit amerikanischen Roots und kürzlich zerlegte er Surfgitarrensound. Ins Stadthaus bringt er mit Bassist Tony Scherr und Schlagzeuger Kenny Wollesen nach den eigenen Worten von Frisell die flexibelste und spontanste Gruppe mit, mit der er derzeit zusammenarbeitet.

Nguyên Lê „Streams”
Nguyên Lê, git – Illya Amar, vibes – Chris Jennings, b – John Hadfield, dr, perc.
MONTAG, 11. MÄRZ 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
„Niemand spielt Gitarre wie er“, schrieb die FAZ über Nguyên Lê, der einer der vielseitigsten, markantesten und unabhängigsten Gitarristen des Jazz-Kosmos ist. Der Franzose mit vietnamesischen Wurzeln geht in seinem Spiel weit über die Grenzen der Jazzmusik hinaus und ist geprägt von den verschiedensten Einflüssen wie asiatischer Musik, Modern Jazz, Fusion oder klassischem Rock. Mit seinem Streams Quartet widmet er sich neuen Klängen, die in alten Kulturen verwurzelt sind und erforscht dabei die vielfältigen Dimensionen der Fusion von Jazz und indigener Musik als fruchtbarem Boden für Komposition und Improvisation. Illya Amar zählt zu den interessantesten jüngeren Vibrafonisten, der mit Jazz genauso vertraut ist wie mit Klassik. Chris Jennings, der am akustischen Bass einzigartig stabile Grooves liefert, lässt jede Basslinie kunstvoll klingen. Der amerikanische Schlagzeuger John Hadfield schließlich verspürt eine tiefe Verbundenheit zu Urtraditionen verschiedener Kulturen.

Erik Friedlander „Throw a Glass”
Erik Friedlander, cello – Uri Caine, p – Mark Helias, b – Ches Smith, dr
MITTWOCH, 10. APRIL 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Picassos mysteriöse Absinthglas-Skulpturen aus dem New Yorker MoMA inspirierten den Cellisten Erik Friedlander zu seinem jüngsten Projekt „Artemisia”. Zusammen mit seinem neuen, hochkarätig besetzten Quartett „Throw a Glass”, bestehend aus Uri Caine (piano), Mark Helias (bass) und Ches Smith (drums), vertont der amerikanische Cellist die wechselhaften Zustände des Berauscht-Seins durch die „grüne Fee“. Friedlanders Kompositionen fordern dabei nichts, sie untermalen das Kopfkino wie Programmmusik: Laufend ändert sie ihre Perspektive, pendelt zwischen Bitterkeit, Zufriedenheit und Ausgelassenheit und sickert unbemerkt immer tiefer in die Gehörgänge. Die noble Blässe von Friedlanders Celloklang sorgt dafür, dass sie dabei nie über die Stränge schlägt. Uri Caine mimt den perfekten Partner von Friedlander, sein Piano tröpfelt, perlt, donnert und blitzt. Smith und Helias agieren als dunkle Gegenspieler: sie lenken die Atmosphäre des Sounds in neue Richtungen, treiben an oder verzerren.

Julian Lage Trio
Julian Lage, git – Jorge Roeder, b – Kenny Wollesen, dr
DIENSTAG, 2. JULI 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Der Gitarrist Julian Lage galt als musikalisches Wunderkind: Bereits mit sechs Jahren trat der 1987 in San Francisco geborene, inzwischen in New York lebende Lage öffentlich auf, mit acht Jahren jammte er mit Carlos Santana und wurde in dem Oscar-nominierten Dokumentarfilm »Jules at Eight« porträtiert. Seitdem hat er mit Größen wie Vibraphon-Innovator Gary Burton (in dessen »Next-Generation-Band« er mehrere Jahre mitwirkte), mit Avantgarde-Gitarrist Nels Cline, Charles Lloyd oder Herbie Hancock gespielt. In der Gitarristenlegende Jim Hall, mit dessen Spiel er die ausgesprochene Sanglichkeit teilt, fand er seinen Mentor. Heute gilt Julian Lage als der vielversprechendste und stilprägendste Jazzgitarrist seiner Generation. Dabei schlägt sich Lages Können niemals in der Zur-Schau-Stellung spektakulärer Technik auf seinem Instrument nieder. Viel wichtiger ist ihm der emotionale Gehalt seiner Musik – ein Ausnahmetalent eben! In Jorge Roeder und Kenny Wollesen hat er langjährige Mitstreiter, die seiner musikalischen Fabulierlust stets die passende Grundierung verleihen.

Matthias Schriefl „Shreefpunk + Strings“
| Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises 2019 |
Matthias Schriefl, tp, Flügelhorn, Pikkolotrompete, Bassflügelhorn, Alphorn, Stimme – Alex Eckert, akustische Gitarren, Ukulele, Stimme – Alex Morsey, Bass, Tuba, Stimme – Claudia Schwab, Violine, Trompete, Stimme – Marie-Theres Härtel, Viola, Flügelhorn, Stimme – deeLinde, Violoncello, Tenorhorn, Stimme
MONTAG, 16. SEPTEMBER 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Der gebürtige Allgäuer Matthias Schriefl gehört, wie Pianist Michael Wollny, zu den herausragendsten jüngeren Jazzmusikern hierzulande. Jüngstes Projekt des vielfach ausgezeichneten Trompeters ist „Shreefpunk + Strings“ , das beim Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises in Mannheim vom Publikum zum Sieger gekürt wurde! „Keine Angst vor Einfachem, keine Angst vor Komplexität“ ist das Motto von Shreefpunk + Strings. Mit polyrhythmischem Charme und pulsierenden Grooves schaffen sie es dabei, ärgste Gegensätze mit stilsicherer Schöpfungskraft und virtuosem Witz aufzulösen: Anarchie vs. raffinierte musikalische Intelligenz, Chaos vs. Perfektion, Komplexität vs. unbändige mitreißende Spiellust. Das Komplexe befruchtet immer wieder das Einfache zur puren Freude an der Musik. „Schriefl bürstet Jazz-Avantgarde und Neue Musik mit strubbeliger Punkattitüde und klassischem Vierer augenzwinkernd gegen den Strich.“ (Jazzthetik)

Adam Baldych Quartet „Sacrum Profanum“
Adam Baldych, vln – Michal Baranski, p – Dawid Fortuna, b – Krzystof Dys, dr
SONNTAG, 13. OKTOBER 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Als „den größten lebenden Geigentechniker des Jazz“ feierte die FAZ den polnischen Geiger Adam Baldych. Baldych verbindet atemberaubende instrumentale Fähigkeiten mit großer musikalischer Sensibilität und einem starken Gespür für Melodien. In Baldych erlebt man einen Jazzgeiger, wie man ihn noch nie gehört hat: Hier klagt und schluchzt nichts, eher erinnern seine technisch atemberaubende Linien an die eines Bläsers, und mehrstimmige Passagen an das Akkordspiel eines Pianisten, immer unterlegt von einem leicht rauen, bluesigen Unterton. Zuletzt sorgte er mit umjubelten Auftritten auf der JazzBaltica und dem Montreux Jazz Festival für Furore und macht klar: Europa hat einen neuen Jazz Star!

Renaud Garcia-Fons – Claire Antonini „Farangi“
Renaud Garcia-Fons, 5-string-bass – Claire Antonini, Theorbe (Langhalslaute)
MONTAG, 11. NOVEMBER 2019, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Er gilt als der „Paganini des Kontrabasses“: der Franzose Renaud Garcia-Fons ist einer der virtuosesten Kontrabassisten der Gegenwart. Für sein jüngstes Projekt „Farangi“ hat er sich mit der Weltklassen-Lautenspielerin Claire Antonini (die schon bei anderen Projekten mit Garcia-Fons zusammengearbeitet hat) zu einem hinreißenden und spannungsvollen Duo zusammengefunden!
Zwei Ausnahmemusiker, ein Duo und ein gemeinsames Bestreben: Der musikalischen Begegnung von Orient und Okzident und ganz besonders der Barockmusik eine neue Ausdrucksweise einzuhauchen.
Claire Antonini und Renaud Garcia-Fons verbindet eine ungewöhnliche musikalische Laufbahn: Während Antonini neben der barocken Laute ebenso auf Theorbe, der iranischen Tar oder der kurdischen Tanbur brilliert, hat Garcia-Fons über die Jahre eine einzigartige Klangsprache auf seinem fünfsaitigen Kontrabass entwickelt: Eine musikalische Verbindung von Orient und Okzident, die vielschichtig und farbenfroh schillert. Zu hören gibt es eine elegante Fusion von Barockem sowie kurdischen und persischen Elementen und Renaud Garcia-Fons’ Eigenkompositionen. Als gehörten sie schon immer zusammen, vereinen sich so zeitgenössischer Jazz mit arabischen Rhythmen und mittelalterlicher Lautenklang, kleine Improvisationen und ausgearbeitete Arrangements, folkloristische Elemente und barocke Strenge.


Jazz in Ulm
Die Konzertreihe ›Jazz in Ulm‹ ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast



Programmänderungen vorbehalten! , Angaben ohne Gewähr
Stand: 17. Juli 2019

Weitere Informationen / Kartenreservierungen:
•   www.verein-fuer-moderne-musik.de

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Zu Dritt Das Trio ist die vielleicht komplexeste Art des gemeinsamen Improvisierens. Vor allem die klassische Besetzung mit Piano, Bass und Schlagzeug hat dem Jazz immer wieder musikalische Sternstunden beschert. In den letzten Jahren haben sich auch andere Trioformationen in den Vordergrund gespielt, die in dieser Reihe vorgestellt werden sollen.

Fourth Landscape
Samuel Blaser, tb – Benoît Delbecq, p – Gerry Hemingway, dr
MONTAG, 29. JANUAR 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Für sein Trio Fourth Landscape hat sich Samuel Blaser (tb) mit dem Schlagzeuger Gerry Hemingway und dem Pianisten Benoît Delbecq zwei hochkarätige Partner mit ins Boot geholt. Zu Dritt gelingt ihnen das Kunststück, komponiertes Material, das nach Freiheit klingt, mit freiem Spiel, das wie komponierte Musik klingt, in eine perfekte Balance zu bringen.

Jacob Bro Trio
Jacob Bro, git. – Thomas Morgan, b – Joey Baron, dr
MONTAG, 5. MÄRZ 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
(…) Zusammen mit seinen Triopartnern Thomas Morgan am Kontrabass und Joey Baron am Schlagzeug entstehen Soundscapes zwischen melodischer Eingängigkeit und harmonischer Abstraktion, zwischen Überraschung und Meditation.

Trio West
Vincent Courtois, cello – Daniel Erdmann, ts – Robin Fincker, ts
DIENSTAG, 1. MAI 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Der Pariser Cellist Vincent Courtois zählt zu den führenden Köpfen der aktuellen französischen Szene und gilt als einer der Top-Cellisten weltweit (…) Mit seinem Trio West – ein Cello und zwei Tenorsaxofone – stellt er nun eine ungewöhnlich besetzte Formation vor. Zentrale Figur des Trios bildet er selbst mit seinem Instrument. Dazu hat er sich zwei junge, vielversprechende Saxofonisten geholt.

Gebhard Ullmann Clarinet Trio
Gebhard Ullmann, cl – Jürgen Kupke, cl – Michael Thieke, cl
MONTAG, 28. MAI 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Mit seinem zehnköpfigen Holzbläser-Ensemble Ta Lam begeisterte der zwischen Berlin und New York pendelnde Klarinettist Gebhard Ullmann vor 3 Jahren schon beim Klarinettenfestival im Stadthaus. Jetzt kommt er im Trioformat zurück: gemeinsam mit Jürgen Kupke und Michael Thieke stellt er die ganze Familie der Klarinetten vor.

Silke Eberhard ‘I Am Three’
Silke Eberhard, as, bcl – Nikolaus Neuser, tp – Christian Marien, dr
SONNTAG, 7. OKTOBER 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
„In other words: I am Three”. So beginnt die Autobiografie des großen Jazzmusikers Charles Mingus. Die gebürtige Heidenheimerin Silke Eberhard zählt zu den führenden Saxonfonstimmen in Deutschland und spielte mit Größen wie Aki Takase, David Liebman, Wayne Horvitz, Dave Burrell, Gerry Hemingway und vielen anderen. Sie hat sich mit ihrem Trio jetzt die Musik von Mingus vorgenommen und ihren beiden musikalischen Partnern ein ganzes Dutzend Mingus-Kompositionen auf den Leib arrangiert.

Michael Wollny Trio
Michael Wollny, p – Christian Weber, b – Erik Schäfer, dr
MONTAG, 22. OKTOBER 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
Schon mehrfach gastierte Pianostar Michael Wollny im Ulmer Stadthaus – erstmals vor über 20 Jahren als 18-jähriges Nachwuchstalent im Quartett von Trompeter Hans-Peter Salentin. Inzwischen ist Wollny zu Deutschlands gefragtestem Jazzmusiker aufgestiegen, ja, er gilt als der Popstar unter den deutschen Jazzern! Sein Markenzeichen: das Unberechenbare, die Suche nach dem bisher Ungehörten, der Mut, sich dem Moment hinzugeben, das Unvorhergesehene selbstverständlich klingen zu lassen. Dies macht ihn zur „stärksten (Jazz)Musikerpersönlichkeit, die Deutschland seit Albert Mangelsdorff hervorgebracht hat“ (Hamburger Abendblatt).
Jetzt kommt Wollny erstmals mit seinem Trio (mit Christian Weber, b, und Eric Schäfer, dr) ins Stadthaus.

Trio Hunter – Mössinger – Nussbaum
Andy Hunter, tb – Johannes Mössinger, p – Adam Nussbaum, dr
MONTAG, 11. NOVEMBER 2018, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
„We Three“ – diesen selbstbewussten Titel gaben Drummer Adam Nussbaum, Bassist Steve Swallow und Saxofonist Dave Liebman ihrem Trio und unterstrichen damit ein Interagieren dreier gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe. In einer Art Neuauflage dieses Trios kommt Adam Nussbaum nun mit Posaunist Andy Hunter und Pianist Johannes Mössinger ins Ulmer Stadthaus.


Jazz in Ulm
Die Konzertreihe ›Jazz in Ulm‹ ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


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Very British Unter diesen Titel hat der Verein für moderne Musik seine Konzerte für 2017 gestellt und wirft damit einen Blick auf das aktuelle Jazzgeschehen in Großbritannien.


Huw Warren Quartet
MONTAG, 13. FEBRUAR 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm

Den Auftakt zu „Very British“ bildet mit dem Waliser Pianisten und Komponisten Huw Warren ein der aktuell interessantesten zeitgenössischen britischen Musiker. Sein unverwechselbarer lyrischer Klang, der verknüpft ist mit einem innovativen und vielseitigen Herangehensweise an das Klavierspiel, haben ihm internationale Reputation eingebracht. Bekannt wurde er vor allem durch sein Trioprojekt Quercus mit Sängerin June Tabor und dem Saxofonisten Iain Ballamy. Ballamy ist auch im neuen Quartett von Warren dabei, das sich der Musik des argentinischen Saxofonisten und Flötisten Hermeto Pascoal widmet.

Andy Sheppard – Rita Marcotulli
MITTWOCH, 20. MÄRZ 2017, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Andy Sheppard genießt international einen exquisiten Ruf als Tenor- und Sopransaxophonist. Der aus Bristol stammende Brite hat in den Bigbands der drei bekanntesten „Nachkriegs-Komponisten“ – Carla Bley, George Russel und Gil Evans – gespielt, und hat selbst als Komponist für Bigbands bis zu Kammerorchestern bedeutende Werke geschrieben. Seit Jahren ist er auch fester Bestandteil des Trios von Carla Bley.
Die gebürtige Römerin Rita Marcotulli schaffte es in es innerhalb kurzer Zeit zu einer beeindruckenden internationalen Karriere. Neben bekannten Jazzgrößen trat sie auch immer wieder mit populären Stars der italienischen Musik wie den Liedermachern Pino Daniele oder Gianmaria Testa auf. Die Kraft der Melodie ist dabei das verbindende Band im Zusammenspiel der beiden, das ihre Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

Duo Plus feat. Stan Sulzman
MONTAG, 8. MAI 2017, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

„Einer der kreativsten jüngeren Jazzmusiker Großbritanniens“ – so urteilte der Guardian über den aus Cornwall stammenden Vibraphonisten und Schlagzeuger Jim Hart. Hart begann als Vierjähriger Piano und Schlagzeug zu spielen; mit zehn Jahren beschäftigte er sich mit Jazz und Harmonielehre. Unter dem Einfluss von Joe Locke begann er verstärkt Vibraphon zu spielen. Fünf mal schon wurde er mit dem British Jazz Award als „Jazzmusiker des Jahres“ auf der Insel ausgezeichnet.

Duo Gwilym Simcock – Yuri Goloubev
SONNTAG, 24. SEPTEMBER 2017, 20 Uhr, Stadthaus Ulm

Chick Corea nennt ihn ein „kreatives Genie“ und Jamie Cullum, Star der britischen Musikszene, erklärt ihn zu „unserem besten jungen Klavierspieler“: Der 1981 geborene, in London lebende Waliser Gwilym Simcock zählt unzweifelhaft zur Speerspitze des europäischen Jazz. Was Kritik und Publikum so an ihm fasziniert: Wie ein Hai frisst sich Simcock durch die Meere der Musikgeschichte. Wer genau hinhört, wird Anklänge finden an Mozart, Bach, Chopin, Ravel, Gershwin oder Ligeti ebenso wie an Shearing, Monk, Evans, Peterson und natürlich an Jarrett. Simcock ist aber kein Eklektiker, er ist ein Neo-Romantiker, der aus allen Einflüssen von der Klassik bis zu Jazz-Standards wogende und wirbelnde Elegien kreiert, die vor Einfällen und Eskapaden nur so strotzen. Nach Ulm kommt er direkt von einer Welttournee mit Gitarren-Heroe Pat Metheny, dessen Band er seit geraumer Zeit angehört. Mit dabei: der Bassist Yuri Goloubev. Der gebürtige Russe erweist sich dabei als unglaublicher Musiker, virtuos, kraftvoll und sensibel zugleich.

Django Bates’ „Beloved“
MONTAG, 16. OKTOBER 2017, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Er gilt als der Paradiesvogel unter den britischen Jazzmusikern: der Pianist und Komponist Django Bates. Mit überbordender Kreativität, entschiedener Individualität, anarchischem Humor und unglaublicher Musikalität verkörpert er jenen „sehr britischen“ Künstlertypus, den man auch den Fab Four nachsagt. Seit er in den 80er Jahren als Mastermind der britischen Loose Tubes international bekannt wurde, hat er sein Können sowohl als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur in den unterschiedlichsten Zusammenhängen unter Beweis gestellt. Er hat als Musiker mit Bill Bruford, Dudu Pukwana, Wynton Marsalis oder Michael Brecker gespielt, Kompositionen für das Dutch Metropole Orchestra, Britten Sinfonia, die Royal Shakespeare Company oder die hr-Bigband verfasst und wurde 1997 mit dem Danish Jazzpar Prize ausgezeichnet. Nach Ulm kommt er mit zwei langjährigen Begleitern, dem Bassisten Peter Eldh und Drummer Peter Bruun. Nach Meinung des Guardian „eines der ganz großen Pianotrios des Jazz“.

Trish Clowes „My Iris”
MITTOWCH, 22. NOVEMBER 2017, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Die junge englische Saxophonistin und Komponistin Trish Clowes kommt mit ihrem Quartett direkt vom London Jazz Festival nach Ulm! Die an der Royal Academy of Music ausgebildete Musikerin wird von den heimischen Medien als eines der ganz großen Talente der jungen britischen Jazz-Szene angesehen. Als erste weibliche Musikerin überhaupt wurde sie zum BBC Radio 3’s New Generation Jazz Artist gewählt. Vier Alben hat Trish Clowes bisher veröffentlich. Das aktuelle heißt „My Iris“. Clowes erforscht darin verblüffende Melodieeinfälle, verbindet diese mit erdigen Grooves und knorrigen Linien und kreiert so eine Klangwelt, die intim und aufregend zugleich daherkommt. Mit dabei in ihrem Quartett: die junge Jazzgarde der Insel mit Gitarrist Chris Montague, Pianist Ross Stanley und Schlagzeuger James Maddren.

Jazz in Ulm
Die Konzertreihe ›Jazz in Ulm‹ ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast

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Howard Levy
MITTWOCH, 17. MAI 2017, 20 Uhr, Manufaktur-Café ANIMO, Ulm

Ein Musiker ohne stilistische Grenzen: das ist der Chicagoer Pianist, Komponist und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Er ist in Jazz, Klassik Rock, Pop, Blues oder World Music genauso zu Hause wie er als Komponist für Fernsehen, Hörspiele oder Theater arbeitet. Auf über 100 CDs ist er vertreten, hat zwei Grammies gewonnen und zu zahlreichen Filmen, so zu „Striptease“ mit Demi Moore oder „A time to kill“ mit Robert Duval, den Soundtrack geschrieben. Unerreicht vor allem sein Spiel auf der diatonischen Mundharmonika, deren Spielweise er mit seiner genialen Technik völlig neue musikalische Dimensionen eröffnet hat. Levy studierte Piano und Komposition an der Manhattan School of Music in New York, danach Orgel bei Carl Lambert (Lambert, Hendrick & Ross). Von 1989 bis 1992 war Levy Mitglied von Bela Fleck and the Flecktones; 1993/94 tourte er mit Kenny Loggins sowie dem Trio Globo (mit Eugene Friesen und Glen Velez). Hierzulande wurde Levy vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Musikern wie Rabih Abou-Khalil, Michel Godard, Glenn Velez oder Michael Riessler bekannt.


„Howard Levy hat die Mundharmonika vom Folkloremuff befreit“
Südwest Presse Ulm

„Howard Levy ist eine Offenbarung; manchmal hält man es kaum für möglich, dass hier nur eine Mundharmonika spielt. Denn Levys Mundharmonika verfügt über die expressive Ausdruckskraft und Tiefe eines Saxophons“
The London Observer

„...vielleicht der radikalste technische Neuerer in der Geschichte dieses Instruments“
Harmonica, Harps and Heavy Breathers


Eine Veranstaltung des Kulturbüros Dr. Raimund Kast
in Zusammenarbeit mit dem Manufaktur-Café ANIMO, Ulm




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aus der Konzertreihe Jazz an der Donau

„Der Rote Halbmond“
Michael Riessler, bcl., komp.
Monika Leskovar, cello
Jean-Louis Matinier, acc.
Beáta Móri, cimbalom
4. NOVEMBER 2016, Ulm
6. NOVEMBER 2016, Donaueschingen

 jazz an der donau, michael riessler, ulm

Stummfilm + Livemusik „Der Rote Halbmond“
Stummfilmvertonung des 1918 entstandenen Stummfilms von Sándor Korda („Der Dritte Mann“), der als erster Donaukrimi gilt. Uraufführung am 4. November im Stadthaus Ulm mit Monika Leskovar, cello; Jean-Louis Matinier, acc. und Beáta Móri, cimbalom.
(in Zusammenarbeit mit ZDF / arte und dem Staatlichen Ungarischen Filmarchiv).

Jazz an der Donau
Die Konzerte sind Veranstaltungen des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.

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40 Jahre Verein für moderne Musik – Jazz in Ulm

Dave Holland Trio
feat. Kevin Eubanks and Obed Calvaire

MONTAG, 7. MÄRZ 2016, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Gleich zum Auftakt kommt eine Legende des zeitgenössischen Jazz ins Ulmer Stadthaus: Bassist Dave Holland, Begleiter von Größen wie Miles Davis, Chick Corea, Herbie Hancock (mit dem zusammen er zuletzt 1996 bei uns gastierte) oder Pat Metheny. (…) Nach Ulm kommt er mit einem neu formierten Trio mit dem großartigen Gitarristen Kevin Eubanks und dem omnipräsenten Melodiker Obed Calvaire am Schlagzeug. Ein absolutes Muss für alle Musikfreunde!

Tomasz Stanko New York Quartet
MITTWOCH, 6. APRIL 2016, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Der polnische Trompeter Tomasz Stanko gehört zu jenen Virtuosen auf seinem Instrument, für die das so oft gebrauchte Klischee des „eigenen Sounds“ wirklich gelten kann. Mit seiner Tonbildung, seiner Phrasierung setzt sich der 73-Jährige vom Gros der Jazztrompeter deutlich ab. (…) Wie sein frühes Vorbild Miles Davis hat auch er eine Begabung dafür, spezielle Bands zu formieren – und sein neues New York Quartet ist besonders vielversprechend. Das Rhythmusgespann aus Bassist Reuben Rogers und Schlagzeuger Gerald Cleaver ist eines der einfühlsamsten in der heutigen improvisierten Musik. Der auf Kuba geborene Pianist David Virelles besitzt feine Antennen für das dunkle Brüten in Stankos freien Balladen und reflektiert in seinem Spiel, so Stanko, auch die „afrikanischen Wurzeln des Jazz und südamerikanische Melancholie“. Absolut meisterhaft gelingt Tomasz Stanko so mit seinem Quartett der Spagat zwischen Alt und Neu, zwischen Tradition und Innovation, zwischen Komposition und Improvisation!

Pablo Held Trio
SONNTAG, 12. JUNI 2016, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Trotz ihrer Jugend spielten sie schon seit zehn Jahren zusammen: Pianist Pablo Held, Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel. Mit Superlativen wird denn auch nicht gespart, wenn es um die Aufzählung der musikalischen Qualitäten des Pablo Held Trios geht. Vom „Senkrechtstarter unter den jungen Jazzpianisten“ ist da die Rede, von der „Idealkombination von Improvisationsphantasie und musikalischer Ökonomie“ und „einer der spannendsten jungen Gruppen im deutschen Jazz“. Zu Recht, denn die drei sind mehr als ein Trio. Sie bilden eine der wenigen symbiotischen Einheiten in der jüngeren Geschichte des Piano-Trios. Die Intentionen der drei finden zu einem gemeinsamen Fluss, dessen Verlauf und Strömungsdichte immer wieder voller Überraschungen ist. Pianist Held kombiniert dabei die Gelassenheit eines Routiniers, der auf fast allen großen Festivals Europas zu Hause ist, mit dem Heißhunger eines Mitzwanzigers, der den Jazz aus allen denkbaren Perspektiven erleben will. In jedem Stück stecken der Romantiker und der Rationalist in ihm aufs Neue ihr Terrain ab, das dann im Trio beackert wird.

Ray Anderson’s Pocket Brass Band
feat. Steve Bernsteine

MITTWOCH, 5. OKTOBER 2016, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Der Chicagoer Ray Anderson gilt als einer der technisch versiertesten, innovativsten Jazz-Posaunisten der Welt und einer der prägenden Musiker der ersten Jahre des 21. Jahrhunderts. Mit einem Fuß in der Avantgarde und dem anderen in der Tradition verhaftet, greift er mit seiner Pocket Brass Band das Format der Marching Bands aus dem alten New Orleans wieder auf, allerdings in Westentaschen-Ausgabe. Da es der Gruppe im Gegensatz zu den herkömmlichen Marching Bands, die aus 20-30 Musikern bestanden, an Masse fehlt, muß es die Qualität bringen, ein Anspruch, den die Musiker virtuos einlösen. Anderson hat seine Band mit fulminanten Könnern besetzt, die in der Lage sind, jede musikalische Pirouette eindrucksvoll in Szene zu setzen. (…)

Duo Vincent Peirani – Émile Parisien
MONTAG, 17. OKTOBER 2016, Stadthaus Ulm, 20 Uhr

Der 36-jährige Akkordeonist Vincent Peirani ist unbestritten der Shooting Star der vergangenen Jahre. Für das, was der aus Nizza stammende Pariser dem Knopfakkordeon und der Akkordina an Variationsreichtum, technischen Höchstschwierigkeiten und perkussiven Einfällen entlockte, rief ihn das französische Jazz Magazine zum Künstler des Jahres 2013 aus. Diesen Titel verlieh ihm fast zeitgleich auch die Jury der Académie du Jazz und ehrte ihn dafür mit dem renommierten „Prix Django Reinhardt“. Nicht minder angesagt ist der zwei Jahre jüngere, aus Cahors stammende Émile Parisien. (…)

Jazz in Ulm
Die Konzertreihe ›Jazz in Ulm‹ ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast

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Konzertorganisation. Kulturbüro Kast präsentiert:

Flavio Boltro / Pierre Charial / Jean-Luc Fillon / Rosario Giuliani / Howard Levy / Jean-Louis Matinier / Evelina Petrova / Enrico Pieranunzi / Simone Prattico / Danilo Rea / Michael Riessler / Eric Séva / Arkady Shilkloper / Franck Tortiller


 

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