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MIKHAIL ALPERIN (piano) – ARKADY SHILKLOPER (Horn, Alphorn)

Misha Alperin

Arkady Shilkloper Pressebild

Zwei der international bekanntesten osteuropäischen Musiker im spannungsreichen Dialog: Pianist Mikhail Alperin und Hornspieler Arkady Shilkloper.
Alperin, geboren 1956 in der Ukraine, wuchs in Moldawien auf, wo er zunächst mit Folkmusikern arbeitete, bevor er Klavier und Komposition studierte. 1983 zog er nach Moskau, wo er auf den Hornspieler Arkady Shilkloper traf. Shilkloper gehörte damals bereits zu den renommiertesten russischen Bläsern und wirkte im Orchester des Moskauer Symphonieorchesters und des Bolschoi Ballets mit. Zusammen mit dem Klarinettisten Sergej Starostin gründeten sie das Moscow Art Trio, das mit seiner Mischung aus russischer und moldawischer Folklore und zeitgenössischem Jazz bald weltweit für Aufsehen sorgte. Nicht weniger spannend die Duokonzerte der beiden, in denen barocke Kontrapunktik, archaische Folklore, Jazztradition und zeitgenössische Tonkunst zu einem stimmigen Ganzen finden.

Konzertdaten 2018
05. MRZ: Passau (D), Café Museum; Duo Shilkloper – Sass
06. MRZ: Heidelberg (D), DAI; Duo Shikloper – Sass
07. MRZ: Kassel (D), Theater im Friedericianeum; Duo Shikloper – Sass

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FLAVIO BOLTRO (trumpet)

Flavio Boltro Pressebild (Foto: Beniamino Girotti)

Eigentlich hätte Flavio Boltro Chirurg werden können, doch dann entschied er sich in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und wie dieser Musiker zu werden. Geboren 1961 in Turin, begann er mit neun Jahren Trompete zu lernen und am Klassischen Musikkonservatorium Giuseppe Verdi in Turin Trompete zu studieren. Mit dem Orchester des Konservatoriums und dem Symphonieorchester des RAI spielte er zwischen 1982 und 1985 regelmäßig, bevor er sich ganz dem Jazz zuwandte. Die nachfolgende Karriere, die Boltro unter anderem mit Joe Lovano, Freddie Hubbard, Michel Petrucciani, Aldo Romano, Michel Portal, Don Cherry und Billy Higgins zusammenbrachte, formte ihn zu einem der virtuosesten und wandlungsfähigsten Vertreter seiner Zunft diesseits und jenseits des Atlantik. 2004 erhielt er für das Album »Mogador« einen Django D’Or.

Formationen
· Duo Flavio Boltro (tp) – Danilo Rea (p) »OPERA«
· Duo Flavio Boltro (tp) – Giovanni Mirabassi (p)
· Rosario Giuliani Quartet / Quintet)
· The Melody Makers feat. Flavio Boltro
· For Jimmy: Flavio Boltro-Jesse Davis Quartet »plays Jimmy Smith«

Konzertdaten 2017
11. MRZ: Bad Hofgastein (A), Snowjazz-Festival; mit Danilo Rea: »OPERA«

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PIERRE CHARIAL (Drehorgel)

Pierre Charial Pressebild (Foto: Josef Maier)

Als »das größte Geheimnis der französischen Musikszene« hat ihn ein Kritiker einmal bezeichnet:
den Pariser Drehorgelspieler Pierre Charial. Charial, der am Konservatorium von Lyon Klavier, Fagott und Komposition studierte, hat vor über 30 Jahren die Drehorgel für sich entdecket und vom Jahrmarktsinstrument zu einer Stimme der Avantgarde verwandelt. Seither entlockt er seiner lochkartengesteuerten Orgel ein bizarres Feuerwerk von Klängen und Soundcollagen. Charial hat nicht nur historische Werke für mechanische Musikinstrumente, etwa von Mozart oder Haydn, wieder ausgegraben und neu interpretiert, sondern auch zeitgenössische Musik von György Ligeti oder Pierre Boulez eingespielt (die zum Teil eigens für ihn geschrieben wurde). Daneben arbeitete Charial mit Jazzmusikern wie Michael Riessler, Michel Portal, Jean-Louis Matinier oder der Schweizer Pianistin Sylvie Courvoisier, aber auch mit Frank-Zappa-Drummer Terry Bozzio zusammen. Zuletzt veröffentlicht er gemeinsam mit Michael Riessler und dessen Klassikkollegin Sabine Meyer die CD »Paris Mécanique« mit Musik aus dem Paris der 1920er Jahre, und, ebenfalls mit Riessler, BIG CIRCLE (Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik). Charial spielt eine lochkartengesteuerte Drehorgel des Pariser Drehorgelbauers André Odin mit 42 Tasten 114 Pfeifen und 3 Registern.

Formationen
· Drehorgel solo
· Duo mit Michael Riessler
· Michael Riessler BIG CIRCLE

Konzertdaten 2018
18. APR: Hagenberg (A); mit Michael Riessler und Vincent Courtois
19. APR: Wien (A), Porgy & Bess; mit Michael Riessler und Vincent Courtois
20. APR: Graz (A), Open Music; mit Michael Riessler und Vincent Courtois

Link zu www.musique-mecanique.net

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FRANÇOIS COUTURIER (piano)

Francois CouturierPressebild (Foto: Jochen Kohlenberger)

François Couturier gilt als Frankreichs führender Pianist im Grenzbereich zwischen zeitgenössischem Jazz und neuer Musik. Seit geraumer Zeit beschäftigt er sich in seiner Musik mit dem Filmen des russischen Regisseurs Andrej Tarkovsky und präsentiert sich als Magier des Melos und Klangfarbenmaler mit dem Gespür für die Feinheiten des intuitiven Gestaltens.

Formationen
· solo »Un jour si blanc«  
· Duo Couturier, p – Anja Lechner, cello

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JEAN-LUC FILLON (oboe, english horn)

Jean-Luc FillonPressebild

Ein neuer Klang im Jazz! Der Franzose Jean-Luc Fillon hat die Oboe, die bislang weitgehend auf die Klassik beschränkt war, für die improvisierte Musik entdeckt und so einen neuen Klang im Jazz kreiert. Gemeinsam mit seinen Partnern schafft er eine Musik, die einen mysteriösen Hauch von Mittelmeer und Orient verströmt!

Formationen
· ILLICO PRESTO: Duo Jean-Luc Fillon, ob – Didier Ithursarry, acc
· Duo mit João Paulo, p
· TRIO OBORIGINS: Jean-Luc Fillon, ob – João Paulo, p – Jarrod Cagwin, perc
· TRIO OBORIGINS + Symphonieorchester

Link zu www.jeanlucfillon.com

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ROSARIO GIULIANI (sax)

Rosario GiulianiPressebild

Der 1967 geborene Giuliani gilt als eine der frischesten und heißesten Saxofonisten der aktuellen europäischen Szene. Der Vorrat an Energie des Altsaxofonisten scheint unerschöpflich, und wer Rosario Giuliani einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist sicher gepackt worden von dessen Dynamik und Entschossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als ein unglaublich lyrischer Musiker, der auf höchst versiert an ausgefeilten Melodielinien entlang zu spielen versteht.

Formationen
· Duo mit Enrico Pieranunzi, p
· Quartett
· Quintett feat. Flavio Boltro, tp
· Duo mit Luciano Biondini, acc.

Konzertdaten 2017
17. MRZ: Freiburg (D), Landesjazzfestival; Duo mit Enrico Pieranunzi

Konzertdaten 2018
11. JAN: Kassel (D), TIF; Duo mit Luciano Biondini
12. JAN: Raesfeld (D), Spargelhaus; Duo mit Luciano Biondini
13. JAN: Langenau (D), Pfleghof; Duo mit Luciano Biondini

Link zu www.rosariogiuliani.com

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HOWARD LEVY (piano, harmonica)

Howard LevyPressebild

Ein Musiker ohne stilistische Grenzen: das ist der Chicagoer Pianist, Komponist und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Levy. Er ist in Jazz, Rock, Pop, Blues oder World Music genauso zu Hause wie er als Komponist für Fernsehen, Hörspiele oder Theater arbeitet. Unerreicht vor allem seine Spiel auf der diatonischen Mundharmonika, deren Spielweise er mit seiner genialen Technik geradezu revolutioniert und ihr völlig neue musikalische Dimensionen eröffnet hat.

Formationen
· solo
· Duo mit Chris Siebold, git – Michael Riessler, bcl
· Trio mit Michael Riessler, bcl – Jean-Louis Matinier, acc
· Levy + Symphonieorchester: Concerto for Diatonic harmonica and orchestra
· Bassless Trio (mit Samo Salamon, git. – Bojan Krhlanko, drums)

Konzertdaten 2018
04. OKT: Friedrichshafen (D); Bassless Trio
06. OKT: Ravne (SLO); Bassless Trio
17. OKT: Ljubljana (SLO); Bassless Trio

Link zu www.levyland.com

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JEAN-LOUIS MATINIER (accordion)

Jean-Louis MatinierPressebild (Foto: Thomas Radlwimmer)

Der Pariser Akkordeonist Jean-Louis Matinier gilt als der abenteuerfreudigste und scheuklappenärmste Virtuose seiner Klasse auf diesem Instrument. Matinier hat klassische Musik studiert, sich dann der improvisierten Musik zugewandt und überwindet heute mühelos die Grenzen zwischen Ethno-Traditionen, swingenden Grooves und mutiger neo-klassischer Innovation.

Formationen
· solo
· Duo mit Michael Riessler, bcl – Marco Ambrosini, nyckelarpa
· Trio mit Michael Riessler, bcl – Howard Levy, p, harm

Konzertdaten 2018
15. MRZ: Wien (A), Porgy & Bess; Duo mit Michael Riessler

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ANTHONY MOLINARO (piano)

ANTHONY MOLINAROPressebild

Ihm eilt der Ruf als einer der weltweit heißesten jüngeren Pianisten voraus: Anthony Molinaro. Der in Chicago lebende Molinaro hat Publikum wie Kritiker durch seine fesselnden Auftritte und seine stupende Technik überzeugt. Der klassisch ausgebildete Pianist gewann 1997 den wohl renommiertesten amerikanischen Klassikpreis, den »International Naumburg Piano Competition« Doch Molinaro ist nicht nur in der Klassik zuhause, sondern auch ein hochbegabter Jazzpianist und -komponist, was seinem Spiel eine musikalische Weite gibt, wie sie nur wenigen Pianisten seiner Generation zu eigen ist.

Aktuelle Projekte
New Blue – Anthony Molinaro spielt George Gershwin

Link zu www.anthonymolinaro.com

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EVELINA PETROVA (accordion)

EVELINA PETROVAPressebild

Die Musik der in St. Petersburg geborenen Akkordeonistin Evelina Petrova sind warmherzige Experimente. Die junge Musikerin verbindet in ihrem Spiel die Volksmusik ihrer russischen Heimat mit Klassik und zeitgenössischen Musikformen. Und entwickelt dabei in ihrem Spiel soviel energiegeladene Kraft, dass es man es kaum für möglich hält, dass all dies einzig von einer jungen Frau und ihrem Akkordeon kommt. Petrova nutzt auf großartige Weise die Möglichkeiten sowohl ihrer Stimme wie ihres Akkordeons und bricht gleichzeitig mit den traditionellen Begrenzungen von beidem. Ihre Stimme ist ihr zweites Instrument; sie schreit, lacht, kreischt. Und obwohl sie ihre Konzerte im Sitzen gibt, sind ihre Auftritte zugleich auch immer Tanzperformances.
Evelina Petrova stammt aus einer Industriestadt in der Nähe von St. Petersburg, aber verbrachte den Großteil ihrer Kindheit bei ihrer Großmutter auf dem Land. Ihre Großmutter war es auch, die Evelina dazu brachte, eine Musikschule zu besuchen, wo sie im Alter von 12 Jahren begann, Akkordeon zu lernen. Später besuchte sie das Konservatorium in St. Petersburg, das sie 2002 mit Diplom abschloss.
Seit den späten 1990er Jahren trat sie mit ihrem Lehrer, dem Trompeter Vyacheslav Gayvoronsky auf. Das Duo spielte 2 CDs zusammen ein und tourte mehrfach durch ganz Europa und Japan. In den letzten Jahren trat sie vor allem solo auf sowie im Duo mit ihrem Partner, dem moldawischen Pianisten Mikhail Alperin. Bekannt wurde Evelina Petrova auch durch die Vertonungen von Scherenschnitt-Filmen der Filmpionierin Lotte Reiniger. Petrova lebt inzwischen in Oslo.

Formationen
· solo
· Duo mit Mikhail Alperin, p
· Duo mit Roberto Dani, dr
· Norwegian Trio (inspiriert durch Filme von Sergej Parapjanov)
· »Mirrors«. Musik zu Filmen von Andreij Tarkovsky
  (Petrova, acc. – Mikhail Alperin, p – Roberto Dani, perc.)

Tonträger
Folgende Scherenschnitt-Trickfilme von Lotte Reiniger sind von Evelina Petrowa vertont worden:
· »Die Abenteuer des Prinzen Achmed«
· »Kalif Storch«
· »Cinderella«
· »Der Grashüpfer und die Ente«

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ENRICO PIERANUNZI (piano)

ENRICO PIERANUNZIPressebild (Foto: Roberto Cifarelli)

Mit seinem rhythmischen Reichtum und seinem gepflegten, klassisch geschulten Anschlag gilt der Römer als Europas derzeit führender Modern-Jazz-Pianist – die Auszeichnung mit dem »Django D’Or« als bester europäischer Jazzmusiker unterstreicht dies nur. Pieranunzis cooles und dennoch warmes Klavierspiel knüpft da an, wo Bill Evans 1980 aufhören musste. »A new approach to the top jazz piano world« – so urteilte denn auch kein Geringerer als McCoy Tyner über den Pianisten.

Formationen
· solo
· solo »plays Domenico Scarlatti«
· Duo mit Rosario Giuliani, as
· Italian Trio
· European Trio
· Quartett / Quintett
· Enrico Pieranunzi + Brussels Jazz Orchestra (BJO)
· »Racconti Mediterranei« (Pieranunzi, p – Gabriele Mirabassi, cl – Luca Bulgarelli, b)

Konzertdaten 2018
05. MAI: Neuburg (D), Birdland Jazzclub; Quartett feat. Seamus Blake, sax
08. MAI: Wien (A), Porgy & Bess; Quartett feat. Seamus Blake, sax
11. MAI: Dudelange (L), Jazzfestival; Quartett feat. Seamus Blake, sax
19. MAI: Genf (CH); Quartett feat. Seamus Blake, sax
23. MAI: Esslingen (D), Jazzkeller; Quartett feat. Seamus Blake, sax
25. MAI: Arles (F); Quartett feat. Seamus Blake, sax

Link zu www.enricopieranunzi.com

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SIMONE PRATTICO (drums)

SIMONE PRATTICOPressebild

Geboren 1970 in Rom wuchs Simone Prattico mit der Musik von Art Blakey, Art Max Roach oder Weather Report auf. Bereits mit 4 Jahren begann er Schlagzeug zu spielen und bekam bald Unterricht von Roberto Spizzichino. In den1990er Jahren ging er nach Paris wo er bei Guy Lefevre und Emmanuel Bourseault studierte und sein Diplom machte. 1997, bereits international anerkannt, schloss sich ein weiteres Studium bei Jean-Paul Ceccarelli am Conservatoire National de Musique in Nizza an. 2005 ging er wieder nach Paris und wurde House-Drummer bei den Blue-Note-Sessions. Im selben Jahr gründete er mit Ricardo Feijao (bass) und Laurent de Oliveira (piano) ein Afro/Jazz/Brazil-Trio und trat damit bei allen wichtigen italienischen und französischen Festival auf. Bald folgte der Schritt nach New York, wo Simone mit zahlreichen lokale Größen spielte und bei Musikern wie Kenny Washington, John Riley, Portinho, und Adam Cruz Unterricht nahm. 2011 formte er in New York ein neues Trio mit Klaus Mueller (piano) und Brandi Disterheft am Bass, mit dem er sein erstes Album unter eigenem Namen einspielte. Daneben Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlichster Genres, so mit Piers Faccini, Dario Deidda, Daniele Silvestri, Philippe Baden Powell, Christian Escoudé u. a.

Formationen
· Simone Prattico Trio (Prattico, dr – William Lecomte, p – Acelino de Paula, b)

Konzertdaten 2017
20. OKT: Raesfeld (D), Spargelhaus; Simone Prattico Trio

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DANILO REA (piano)

DANILO REAPressebild (Foto: Andrea Feliciani)

Rea, geboren 1957 im italienischen Vicenca, lebt seit seiner Kindheit in Rom, wo er auch am Konservatorium Santa Cecilia Klavier studierte. Sein Debüt als Jazzpianist hatte er 1975 im »Trio di Roma« von Roberto Gatto. Er spielte auch in weiteren Gruppen von Gatto, so in den 1980er Jahren in der erfolgreichen Band »Lingomania« und auf dessen Alben »Notes« von 1986 und (im Duo) »Improvvisi« von 1989. Auch 1989 beteiligte er sich an der Aufführung des »Requiem per Pier Paolo Pasolini« von Roberto De Simone im Theater von San Carlo in Neapel. Daneben spielte er mit Musikern wie Chet Baker, Lee Konitz, Phil Woods, Kenny Wheeler, John Scofield und Joe Lovano. In den 1990ern spielte er in der Gruppe »Doctor 3«, deren Album »The Tales of Doctor 3« 1998 als bestes italienisches Jazzalbum ausgezeichnet wurde, und auch das Folgealbum der Band »The songs remain the same« wurde 1999 ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Django d’Or (Italien) als »Etablierter Musiker«.
Doch Danilo Rea spielt nicht nur Jazz, sondern ist auch in der Popmusik aktiv. Er begleitete Sänger wie Mina, Claudio Baglioni und Pino Daniele. 2007 beteiligte er sich an der Aufführung von »Uomini in frac« der Pop-Jazz Gruppe »Avion Travel« (u.a. mit Furio Di Castri und Gianluca Petrella). In seiner Solo CD »Lirico« (Egea Records 2007) interpretiert er Opernmelodien etwa von Giacomo Puccini. 2011 entstand im Duo mit Flavio Boltro das Album OPERA (ACT-Music). 2004 erhielt er den Django d’Or (Italien) als »Etablierter Musiker«. Sein jüngstes Projekt: »Beatles in Jazz« eineie jazzige Neuinterpretation von Songs der berühmtesten Rock-Pop-Band der Musikgeschichte!

Formationen
· solo
· »OPERA« Danilo Rea (p) und Flavio Boltro (tp) interpretieren klassische Opernhits von Verdi, Puccini, Bellini und anderen jazzig neu!
· »Beatles in Jazz« Danilo Rea (p) – Ares Tavolazzi (b) – Tony Match (dr) Danilo Rea zelebriert mit seinem Trio die Musik und den Geist der Beatles, ein perfektes Eintauchen in das zeitlose Songbook der erfolgreichsten und einflussreichsten Pop-Rock-Band!

Konzertdaten 2018
02. Mai: Basel (CH), Jazzfest; Duo mit Ares Tavolazzoi: »Beatles in Jazz«
03. Mai: Ulm (D); Duo mit Ares Tavolazzi: »Beatles in Jazz«

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MICHAEL RIESSLER (bcl, cl, sax, komp)

MICHAEL RIESSLERPressebild (Foto: Thomas Radlwimmer)

Der Bassklarinettist Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist ein Grenzgänger zwischen Improvisation und zeitgenössischer Klassik, zwischen Sprache und Klang, Musik und Tanz. Riessler hat mit Musikern und Komponisten aus den unterschiedlichsten Lagern gearbeitet: u. a. Maurizio Kagel, John Cage, Steve Reich, Helmut Lachenmann, Arditti Quartett, Ensemble Modern, David Byrne, Michel Portal, Carla Bley, Terry Bozzio. Seit 2000 gemeinsame Projekte mit der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Vokalensemble SINGER PUR. Daneben schreibt und realisiert Riessler seit den 90er Jahren eigene Projekte sowie Hörspiel- und Filmmusiken, z. B. zu »Heimat 3« von Edgar Reitz oder zum Stummfilm »Hamlet« (mit Asta Nielsen).

Formationen
· solo
· Duos mit Jean-Louis Matinier, acc / Howard Levy, p, harm / Pierre Charial, Drehorgel / Jean-Pierre Drouet, perc
· Trio mit Howard Levy, p, harm – Jean-Louis Matinier, acc
· Trio mit Terry Bozzio, dr – Vincent Courtois, clo
· AHI VITA: Michael Riessler + Vincent Courtois + Vokalensemble Singer Pur
· BIG CIRCLE: Michael Riessler, cl, bcl, sax – Robbie Ameen, dr – Pierre Charial, Drehorgel & Blechbläserensemble
· BERENICE-TABLEAU Michael Riessler, bcl – Elise Caron, voc – Pierre Charial, Drehorgel – Jean-Pierre Drouet, perc
· Michael Riessler + Streichquartett
· PARIS MECANIQUE Riessler, bcl – Sabine Meyer, cl – Pierre Charial, Drehorgel + Trio Di Clarone
· SIRENS Riessler, bcl, komp. + Madrigalchor der Musikhochschule München + Zuspielband

Musik + Film
· Sven Gade »HAMLET« (1920, 1921) mit Asta Nielsen) mit Live-Musik von Michael Riessler
Michael Riessler, bcl – Enrico Melozzi, clo – Stefano de Angelis, electronics, perc
· Richard Oswald »UNHEIMLICHE GESCHICHTEN« (1919) mit Live-Musik von Michael Riessler
Michael Riessler, bcl – Scott Roller, clo – Pierre Charial, Drehorgel

Konzertdaten 2018
15. MRZ: Wien (A), Porgy & Bess; Duo mit Jean-Louis Matinier
18. APR: Hagenberg (A); mit Pierre Charial und Vincent Courtois
19. APR: Wien (A), Porgy & Bess; mit Pierre Charial und Vincent Courtois
20. APR: Graz (A), Open Music; mit Pierre Charial und Vincent Courtois
03. JUL: Neuss (D); Shakespeare-Festival (»HAMLET«)

Link zu www.michael-riessler.de

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ERIC SÉVA (sax)

ERIC SÉVAPressebild

Ursprünglich von der Klassik herkommend hat sich Frankreichs jüngster Saxophon-Gigant mittlerweile zu einer der markantesten europäischen Saxophonisten entwickelt. Die Musik von Eric Séva, der auch auf mehreren Alben des Popsängers Chris Rea mitwirkt, ist dabei immer narrativ und einfühlsam. Sein tiefgründiger Ton, seine fein ausbalancierte Melodik, sein Lyrizismus und der Groove, der sein Saxophonspiel prägt, geben seinem Spiel eine unverwechselbare Note.

Formationen
· Eric Séva Quartet Franco-Allemand (Séva, sax – William Lecomte, p – Jens Loh, b – Antoine Fillon, dr)
· Eric Séva Sextett »Dancing with Bartok«
· Quartet Nomade Sonore (Séva, sax – Daniel Zimmermann, tb – Bruno Schorp, b – Matthieu Chazarenc, dr)

Link zu www.ericseva.com

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FRANCK TORTILLER (vibes)

FRANCK TORTILLERPressebild (Foto: Mephisto)

Franck Tortiller zählt zur jungen Generation der Vibraphonisten mit einer ganz eigenen musikalischen Sprache. Nach klassischen Studien am Conservatoire de Dijon, dirigiert er sich nach und nach in Richtung Jazz. Tortiller ist seit 1993 Mitglied im Vienna Art Orchester und war von 2005-2008 künstlerischer Leiter des Orchestre National de Jazz

Formationen
· solo
· Duo mit Patrice Héral, dr
· Trio mit Patrice Héral, dr – Michael Godard, tba
· Quartett
· Orchestre Franck Tortiller (9 Musiker)

Link zu www.francktortiller.com

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Angaben (Konzerttermine / Formationen) ohne Gewähr
Stand: 3. DEZ 2017